Inklusiv Wohnen in Darmstadt Kranichstein

Wofür stehen wir?

Vielfalt ist eine Tatsache.
Inklusion ist eine Entscheidung.

Verschieden sein. Zusammengehören. Gemeinsam leben.

Wir glauben: Jeder Mensch hat das Recht, selbst zu entscheiden.
Jeder Mensch soll sich zu Hause fühlen.
Jeder Mensch soll Teil einer Gemeinschaft sein.
In unserem Wohn-Projekt behandeln wir uns mit Respekt und Offenheit.
Wir finden Unterschiede gut und wichtig.
Wir geben Platz für verschiedene Bedürfnisse, Lebensweisen und Fähigkeiten.
Wir möchten Hindernisse entfernen.
Wir möchten, dass alle Menschen mitmachen können.
Wir möchten, dass alle Menschen zusammenleben.
Jeder Mensch soll seine Fähigkeiten nutzen können.
Jeder Mensch soll seinen eigenen Weg finden.

Denn Inklusion bedeutet für uns: anders sein ist normal.

Was ist eine inklusive Wohngemeinschaft?

In Darmstadt gibt es seit 2020 eine inklusive Wohngemeinschaft.
Eltern haben die Wohngemeinschaft gegründet und bezahlt.
Fachleute haben bei der Planung geholfen.

In der Wohngemeinschaft leben Menschen mit und ohne geistige Behinderung zusammen.
Die Bewohner sollen selbst entscheiden können, wie sie leben möchten.
Sie sollen am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können.

Die Bewohner leben in ihrer eigenen Wohnung.
Sie übernehmen mehr Verantwortung für ihr Leben.
Menschen mit und ohne Behinderung treffen sich jeden Tag.
Das hilft, Barrieren abzubauen.
Die Bewohner können sich leicht gegenseitig helfen.

Warum Darmstadt Kranichstein?

Das Projekt möchte ein gutes Miteinander in der Nachbarschaft fördern.

Es ist in Kranichstein, einem Stadtteil von Darmstadt.
Die Initiatoren wohnen auch in Kranichstein.
Der Stadtteil hat eine gute soziale Struktur und Infrastruktur.
Er liegt auch nah an der Natur.

Die Wohnung ist in der Bartningstraße 8-20.
In der Nähe gibt es Straßenbahn und Bus zur Innenstadt.
Der Bahnhof Darmstadt-Kranichstein verbindet mit dem regionalen Bahnverkehr.

Einkaufsmöglichkeiten sind zu Fuß erreichbar.
Es gibt Geschäfte wie Edeka, Penny, Lidl, Mix Markt und Korkmaz Market.
Auch Bäckereien und Cafés sind in der Nähe.

Ein Ärzte-Zentrum mit verschiedenen Fachrichtungen ist nicht weit entfernt.
Apotheken und andere Dienstleister sind ebenfalls schnell erreichbar.

Die WG liegt direkt neben der Heinrich-von-Brentano-Anlage.
Der Kranichsteiner Wald ist nur 400 Meter entfernt.

Wie bekommt man Hilfe?

In der Wohngemeinschaft bekommen die Bewohner Hilfe.

Die Hilfe kommt von Menschen.
Es gibt Helfer mit Ausbildung und ohne Ausbildung.

Es gibt auch andere Hilfe.
Die Wohngemeinschaft nutzt auch SmartLiving-Technologie.
Das sind zum Beispiel SmartHome und SmartHealth.

Die Hilfe passt zu den Wünschen und Fähigkeiten der Bewohner.

Hilfe durch Menschen:

  • Das ambulant betreutes Wohnen hilft Menschen, ihr Leben besser zu organisieren.
  • Der Pflegedienst hilft Menschen bei der Pflege und im Haushalt.
  • Die Wohn-Assistenz hilft bei Freizeit, sozialen Kontakten und im Alltag.
  • Der Haus-Notruf organisiert Hilfe bei Notfällen.
  • Die Eltern sorgen für die Zusammenarbeit aller.

Hilfe durch Technik:

  • Die unterstützte Kommunikation (UK) hilft beim Einkaufen, beim Haushalt, den Medikamenten und bei den Terminen.
  • Die Technik von Bosch hilft beim sparsamen Heizen, falls es brennt Feuer, im Alltag und bei anderen Notfällen.
  • Die Technik von Philips Hue hilft bei der Uhrzeit. Da gibt es Ampeln, die einem sagen, wann man zum Beispiel losgehen muss.
  • Die Technik von Google hilft bei den Terminen. Alle sehen die Termine und können sie ändern. Die Termine nutzen unterstützte Kommunikation.
  • Die Technik von Nuki und Eufy schützen vor Einbruch und Diebstahl.
  • Die Technik von Withings hilft gesund zu bleiben.

Was geschah wann?

Das Projekt begann in der Corona-Zeit.
Der Plan startete 2020.
Der Eigenbetrieb Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen (EDW) half dabei.

2021 begann die Betreuung durch den EDW.
2022 kauften die Eltern eine Wohnung.
Sie machten die Wohnung neu und modern.

2023 zogen die ersten Menschen in die Wohnung ein.
Der Pflegedienst begann mit der Arbeit.
Es gab auch Hilfe im Haushalt.

2025 gab es eine große Tagung von WOHN:SINN.
Sie halfen, das Konzept für die Wohngemeinschaft mit Wohn-Assistenz zu ändern.

2026 machten sie die Fenster und Rollläden energiesparend.
Sie bauten auch Smart-Living ein.
Der Pflegedienst wechselte zu nuvie.
Die Wohn-Assistenz begann mit persönlichem Budget.